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Allgemeine Geschäfts- und Buchungsbedingungen

Stand: 17. Juli 2026

1. Anbieterin, Geltungsbereich und Leistungsort

Dienstanbieterin ist:

Manuela Mayrhofer
auftretend unter dem Künstlernamen Anja Noir

Unternehmensanschrift:
Gürtelstraße 30a - 4020 Linz Österreich

E-Mail-Adresse: info@tantra-linz.com

Telefonnummer: +43 660 422 77 16

Die Dienstleistungen werden im Rahmen einer registrierten unternehmerischen Tätigkeit sowie unter Beachtung der am jeweiligen Leistungsort geltenden gesetzlichen Bestimmungen erbracht.

Die Dienstleistung findet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, an folgender Betriebsstätte statt:

Gürtelstraße 30A
4020 Linz
Österreich

Diese Allgemeinen Geschäfts- und Buchungsbedingungen gelten für sämtliche Buchungen, Buchungsanfragen und Verträge zwischen der Anbieterin und ihren Kundinnen und Kunden.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige Personen ab 18 Jahren.

2. Art und Umfang der Dienstleistung

Die Anbieterin erbringt persönliche, individuell abgestimmte und terminbezogene Dienstleistungen in einem sensiblen, körpernahen und geschützten Rahmen.

Maßgeblich für Art, Dauer und Preis der gebuchten Dienstleistung sind die zum Buchungszeitpunkt veröffentlichte Leistungsbeschreibung sowie die individuelle Buchungsbestätigung.

Die veröffentlichten Leistungsbeschreibungen stellen den vorgesehenen Rahmen der Begegnung dar. Ein Anspruch auf die Durchführung einzelner Handlungen besteht nicht, wenn diese rechtswidrig, gesundheitlich bedenklich, hygienisch nicht vertretbar, sicherheitsgefährdend oder mit den persönlichen Grenzen eines Beteiligten nicht vereinbar sind.

Jede körperliche Interaktion setzt die fortlaufende und freiwillige Zustimmung aller Beteiligten voraus. Eine einmal erteilte Zustimmung kann jederzeit zurückgenommen werden.

Die Rücknahme einer Zustimmung verpflichtet niemanden zur Fortsetzung einer körperlichen Interaktion. Die davon unabhängig bestehenden vertraglichen Zahlungsfolgen richten sich nach diesen AGB und den gesetzlichen Bestimmungen.

Die angebotenen Leistungen stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder physiotherapeutische Behandlung dar.

3. Buchungsanfrage und Vertragsabschluss

Mit dem Absenden des Online-Buchungsformulars übermittelt die Kundschaft eine Buchungsanfrage zu dem ausgewählten Termin und der ausgewählten Dienstleistung.

Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn die Anbieterin die Buchung ausdrücklich schriftlich oder elektronisch bestätigt.

Die automatisierte Eingangsbestätigung des Buchungssystems stellt noch keine Annahme der Buchung dar, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindliche Terminbestätigung bezeichnet wird.

Die Anbieterin ist berechtigt, Buchungsanfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder vor einer Annahme weitere Informationen anzufordern.

Weichen die von der Anbieterin angebotenen Bedingungen von der ursprünglichen Buchungsanfrage ab, insbesondere hinsichtlich Dauer, Preis, Anzahlung oder Vorauszahlung, liegt darin ein neues individuelles Angebot. Der Vertrag kommt in diesem Fall erst durch die ausdrückliche Annahme dieses Angebots durch die Kundschaft und gegebenenfalls durch den fristgerechten Eingang der verlangten Zahlung zustande.

Die verbindliche Buchungsbestätigung enthält insbesondere:

  • Datum und Uhrzeit,

  • vereinbarte Dauer,

  • gebuchte Leistung,

  • Gesamtpreis,

  • vereinbarte Zahlungsbedingungen,

  • eine gegebenenfalls verlangte Anzahlung oder Vorauszahlung sowie

  • die zum Vertragsabschluss geltende Fassung dieser AGB.

Die Vertragsbestätigung wird an die von der Kundschaft angegebene E-Mail-Adresse übermittelt.

Ein noch nicht bestätigter Termin kann vorübergehend freigehalten werden. Daraus entsteht jedoch kein Anspruch auf eine spätere Bestätigung.

4. Anzahlungen und Vorauszahlungen

Bei gewöhnlichen Einzelterminen kann die Bezahlung weiterhin unmittelbar vor Beginn des Termins erfolgen.

Bei Erstbuchungen mit einer vereinbarten Dauer von mindestens drei Stunden oder einem Gesamtwert ab 500 Euro kann die Anbieterin die Bestätigung von einer Anzahlung abhängig machen.

Die reguläre Anzahlung beträgt in diesen Fällen 30 Prozent des vereinbarten Gesamtpreises, sofern im individuellen Angebot keine andere Zahlungsvereinbarung getroffen wird.

Bei besonders umfangreichen Buchungen, mehrtägigen Vereinbarungen, Stundenpaketen, individuell vorbereiteten Leistungen oder Buchungen mit einem außergewöhnlich hohen Gesamtwert kann vor Vertragsabschluss eine höhere Anzahlung bis zu 50 Prozent oder eine vollständige Vorauszahlung vereinbart werden.

Die genaue Höhe, Zahlungsfrist und Zahlungsart werden der Kundschaft vor dem verbindlichen Vertragsabschluss mitgeteilt.

Eine verlangte Anzahlung ist innerhalb der im individuellen Angebot genannten Frist zu bezahlen. Erfolgt die Zahlung nicht rechtzeitig, kann das Angebot ohne weitere Erklärung erlöschen und der Termin anderweitig vergeben werden.

Die Anzahlung wird vollständig auf das vereinbarte Gesamthonorar angerechnet. Sie stellt keine zusätzliche Gebühr dar.

Besteht im konkreten Fall ein gesetzliches Rücktrittsrecht und wird dieses wirksam ausgeübt, gelten für die Rückzahlung der Anzahlung ausschließlich die gesetzlichen Bestimmungen.

Bei einer Abbestellung, Nichtinanspruchnahme oder einem Nichterscheinen außerhalb eines gesetzlichen Rücktrittsrechts wird die Anzahlung auf den nach diesen AGB und den gesetzlichen Bestimmungen bestehenden Entgeltanspruch angerechnet. Ein darüber hinausgehender, nicht geschuldeter Betrag wird zurückerstattet.

5. Gesetzliches Rücktrittsrecht bei Fernabsatzverträgen

Bei einem online, telefonisch oder per E-Mail geschlossenen Vertrag können gesetzliche Rücktrittsrechte nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz bestehen.

Bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen besteht gemäß § 18 Abs. 1 Z 10 FAGG kein gesetzliches Rücktrittsrecht, wenn für die Erbringung der Dienstleistung ein bestimmter Zeitpunkt oder Zeitraum vertraglich vorgesehen ist und die gesetzlichen Voraussetzungen dieser Ausnahme erfüllt sind.

Soweit diese gesetzliche Ausnahme auf den konkreten Vertrag nicht anwendbar sein sollte, steht Verbraucherinnen und Verbrauchern grundsätzlich das gesetzliche Rücktrittsrecht von 14 Tagen ab Vertragsabschluss zu.

Besteht ein gesetzliches Rücktrittsrecht, wird die Kundschaft vor Vertragsabschluss gesondert über dessen Bedingungen, Fristen und Ausübung informiert und erhält das gesetzliche Muster-Widerrufsformular.

Soll eine Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch der Kundschaft bereits vor Ablauf einer bestehenden Rücktrittsfrist beginnen, ist dafür eine gesonderte ausdrückliche Erklärung der Kundschaft erforderlich. Der Verlust des gesetzlichen Rücktrittsrechts richtet sich ausschließlich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.

Zwingende gesetzliche Rücktrittsrechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

Über gesetzliche Rücktrittsrechte hinaus wird kein zusätzliches freiwilliges oder kostenloses Stornorecht eingeräumt.

6. Verbindlichkeit bestätigter Termine

Ein bestätigter Termin ist verbindlich und stellt keine unverbindliche Reservierung oder kostenlose Option dar.

Die Anbieterin reist für zeitlich begrenzte und im Voraus geplante Arbeitsintervalle aus Ungarn nach Linz an. Mit der Durchführung der Termine sind insbesondere Reiseplanung, Unterkunftskosten, die Anmietung des Studios, organisatorischer Aufwand und die exklusive Reservierung der vereinbarten Zeit verbunden.

Nach Vertragsabschluss besteht außerhalb zwingender gesetzlicher Rücktrittsrechte kein Anspruch auf eine kostenlose Stornierung oder Auflösung des Vertrages.

Teilt die Kundschaft mit, dass sie den vereinbarten Termin nicht wahrnehmen wird, gilt dies als Abbestellung beziehungsweise Nichtinanspruchnahme der vereinbarten Dienstleistung.

War die Anbieterin zur vereinbarten Leistung bereit und wird sie durch Umstände aufseiten der Kundschaft an der Durchführung gehindert, bleibt der Anspruch auf das vereinbarte Entgelt nach Maßgabe des § 1168 ABGB grundsätzlich bestehen.

Die Anbieterin muss sich dabei anrechnen lassen:

  • tatsächlich ersparte variable Aufwendungen,

  • Einnahmen aus einer anderweitigen Vergabe desselben Zeitraums sowie

  • Einnahmen, deren Erzielung sie absichtlich unterlassen hat.

Nicht automatisch als erspart gelten bereits entstandene oder nicht mehr stornierbare Aufwendungen, insbesondere anteilige Studiokosten sowie konkret zurechenbare Reise-, Unterkunfts- und Organisationskosten.

Die Anbieterin ist berechtigt, den freigewordenen Zeitraum erneut anzubieten. Eine erfolgreiche Ersatzvergabe wird auf den Entgeltanspruch angerechnet. Ein Anspruch der Kundschaft darauf, dass tatsächlich eine Ersatzbuchung zustande kommt, besteht nicht.

Die konkrete Höhe eines verbleibenden Entgeltanspruchs richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern wird auf Verlangen beziehungsweise mit der Zahlungsaufforderung erläutert, welche Kosten erspart wurden und weshalb trotz der ausgefallenen Leistung ein Entgeltanspruch besteht.

7. Umbuchungen und Kulanz

Ein Anspruch auf eine kostenlose Umbuchung besteht nicht.

Eine Umbuchung ist ausschließlich nach vorheriger ausdrücklicher schriftlicher oder elektronischer Zustimmung der Anbieterin möglich.

Die Anbieterin kann insbesondere bei rechtzeitiger Mitteilung, nachvollziehbaren Notfällen und ausreichender Terminverfügbarkeit freiwillig eine Umbuchung anbieten. Dabei handelt es sich um eine individuelle Kulanzentscheidung.

Ein bereits gewährtes Entgegenkommen begründet keinen Anspruch auf eine gleichartige Behandlung bei zukünftigen Buchungen.

Bis zur ausdrücklichen Bestätigung eines Ersatztermins bleibt die ursprüngliche Buchung verbindlich.

Bereits geleistete Anzahlungen können nach ausdrücklicher Vereinbarung auf einen Ersatztermin übertragen werden.

8. Nichterscheinen, Verspätung und vorzeitiger Abbruch

Erscheint die Kundschaft nicht zum bestätigten Termin, gilt dies als Nichtinanspruchnahme der gebuchten Dienstleistung. Die Zahlungsfolgen richten sich nach Punkt 6 dieser AGB.

Verspätungen der Kundschaft gehen zu deren Lasten. Die vereinbarte Endzeit bleibt bestehen, damit nachfolgende Termine, Studiozeiten und organisatorische Abläufe nicht beeinträchtigt werden.

Eine verspätete Ankunft begründet keinen Anspruch auf:

  • Verlängerung des Termins,

  • Verschiebung der vereinbarten Endzeit,

  • Preisnachlass oder

  • anteilige Rückerstattung.

Bricht die Kundschaft den Termin nach Beginn aus persönlichen Gründen vorzeitig ab, bleibt das vereinbarte Honorar grundsätzlich fällig. Ersparte Aufwendungen werden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigt.

Die Kundschaft kann eine körperliche Interaktion jederzeit beenden. Eine bestehende Zahlungspflicht bedeutet niemals, dass die Kundschaft zur Fortsetzung einer Berührung oder Handlung verpflichtet ist.

9. Honorar und Zahlungsweise

Es gilt der bei der Buchung ausgewiesene beziehungsweise individuell vereinbarte Gesamtpreis.

Sofern keine Anzahlung, Vorauszahlung oder andere Zahlungsweise vereinbart wurde, ist das vollständige Honorar unmittelbar nach der Begrüßung und vor Beginn der gebuchten Zeit in bar zu entrichten.

Bereits geleistete Anzahlungen werden vom Gesamtpreis abgezogen. Der verbleibende Restbetrag ist vor Beginn des Termins zu bezahlen, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

Kartenzahlung, Überweisung nach dem Termin oder eine spätere Zahlung sind nur möglich, wenn dies ausdrücklich im Voraus vereinbart wurde.

Die Bereitstellung des passenden Barbetrags liegt in der Verantwortung der Kundschaft.

Ist die Kundschaft bei Beginn des Termins nicht in der Lage, das vereinbarte Honorar zu bezahlen, kann die Anbieterin die Durchführung verweigern. Dies gilt als Umstand aufseiten der Kundschaft. Die Zahlungsfolgen richten sich nach Punkt 6 dieser AGB.

Ein Verlassen des Studios zur Bargeldbeschaffung führt nicht zu einer Verlängerung der gebuchten Zeit. Die vereinbarte Terminzeit läuft währenddessen weiter.

10. Verhalten, Hausrecht und geschützter Rahmen

Gegenseitiger Respekt, Diskretion, persönliche Hygiene und ein angemessenes Verhalten sind Voraussetzungen für jede Dienstleistung.

Die Kundschaft verpflichtet sich, nüchtern und in einem Zustand zu erscheinen, der eine sichere und freiwillige Durchführung ermöglicht.

Die Anbieterin kann den Zutritt verweigern oder den Termin abbrechen, wenn insbesondere:

  • die Kundschaft erkennbar alkoholisiert oder durch andere Substanzen beeinträchtigt ist,

  • respektloses, aggressives, bedrohliches oder grenzüberschreitendes Verhalten vorliegt,

  • persönliche Grenzen oder klare Anweisungen missachtet werden,

  • hygienische Mindestanforderungen nicht erfüllt sind,

  • eine ansteckende Erkrankung oder ein erhebliches gesundheitliches Risiko erkennbar ist,

  • falsche Angaben zur Person oder zum Alter gemacht wurden oder

  • eine sichere und gesetzeskonforme Durchführung nicht gewährleistet ist.

Beruht die Verweigerung oder der Abbruch auf einem Umstand aus der Sphäre der Kundschaft, gelten die Zahlungsfolgen nach Punkt 6 dieser AGB.

Erfolgt der Abbruch ausschließlich aus einem von der Anbieterin zu vertretenden Grund und liegt kein Fehlverhalten der Kundschaft vor, wird das Honorar je nach Umfang der bereits erbrachten Leistung anteilig oder vollständig zurückerstattet.

Das Hausrecht der Studiobetreiberin beziehungsweise des Studiobetreibers bleibt unberührt.

11. Gesundheitliche Angaben und Eigenverantwortung

Die Kundschaft ist verpflichtet, vor Beginn auf gesundheitliche Einschränkungen, Verletzungen, akute Beschwerden, Infektionen, Hauterkrankungen, Allergien oder sonstige Umstände hinzuweisen, die für die sichere Durchführung von Bedeutung sein können.

Bei Zweifeln an der gesundheitlichen Eignung kann die Anbieterin die Durchführung ablehnen oder eine vorherige ärztliche Abklärung verlangen.

Für nachteilige Folgen, die durch vorsätzlich oder fahrlässig unrichtige beziehungsweise verschwiegene Angaben der Kundschaft verursacht werden, haftet die Anbieterin nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

12. Fotografien, Darstellung und Erwartungen

Fotografien auf der Website und in Werbematerialien können künstlerisch inszeniert, professionell beleuchtet oder in einem bestimmten Styling aufgenommen sein.

Haare, Make-up, Kleidung, Körpergewicht, Styling und sonstige äußere Einzelheiten können sich naturgemäß verändern.

Maßgeblich für die geschuldete Dienstleistung sind die Leistungsbeschreibung und die Buchungsbestätigung. Ein bestimmter subjektiver Eindruck oder eine bestimmte persönliche Reaktion wird nicht geschuldet.

Rein subjektive Erwartungen, persönliche Projektionen oder ein nachträgliches Nichtgefallen begründen für sich allein keinen Anspruch auf kostenlose Vertragsauflösung oder Rückerstattung.

Gesetzliche Ansprüche wegen nachweislich unrichtiger oder irreführender wesentlicher Angaben bleiben unberührt.

13. Absage oder Verhinderung durch die Anbieterin

Die Anbieterin kann einen bestätigten Termin absagen, wenn Krankheit, akute gesundheitliche Einschränkungen, Infektionsgefahr, technische Probleme im Studio, behördliche Vorgaben, höhere Gewalt oder andere unvorhersehbare Umstände eine sichere und professionelle Durchführung unmöglich machen.

Nach Möglichkeit wird ein Ersatztermin angeboten.

Bereits geleistete Zahlungen werden vollständig zurückerstattet, sofern kein Ersatztermin vereinbart wird.

Weitergehende Ansprüche auf Ersatz von Fahrtkosten, Hotelkosten, Verdienstentgang oder sonstigen Folgekosten sind ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Dieser Ausschluss gilt nicht bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der Anbieterin sowie nicht bei Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.

14. Haftung

Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden sowie für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leicht fahrlässig verursachten Sach- oder Vermögensschäden haftet die Anbieterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur für den typischerweise vorhersehbaren Schaden, soweit ein solcher Haftungsausschluss gesetzlich zulässig ist.

Die Haftung für Schäden, die überwiegend durch falsche Angaben, verschwiegene gesundheitliche Umstände, eigenmächtiges Verhalten oder die Missachtung klarer Sicherheits- und Verhaltenshinweise der Kundschaft verursacht wurden, richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen über das Mitverschulden.

15. Datenschutz und Forderungsdurchsetzung

Die im Rahmen der Buchung angegebenen Daten werden zur Bearbeitung der Buchungsanfrage, zur Vertragsabwicklung, zur Terminorganisation, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten sowie gegebenenfalls zur Geltendmachung oder Abwehr rechtlicher Ansprüche verarbeitet.

Hierzu können insbesondere Name, Kontaktdaten, Buchungszeitpunkt, gebuchte Leistung, vereinbarter Preis, Zahlungsinformationen und die geschäftliche Kommunikation gehören.

Bei offenen Entgeltansprüchen darf die Anbieterin die hierfür erforderlichen Daten im gesetzlich zulässigen Umfang zur außergerichtlichen und gerichtlichen Forderungsdurchsetzung verwenden und an hierzu befugte Rechtsvertretungen oder Inkassodienstleister übermitteln.

Weitere Informationen enthält die gesonderte Datenschutzerklärung.

16. Kommunikation

Rechtlich relevante Mitteilungen, insbesondere Buchungsbestätigungen, Änderungen, Umbuchungsanfragen und Abbestellungen, sollen per E-Mail oder über die dafür vorgesehene Funktion des Buchungssystems erfolgen.

Die Kundschaft ist dafür verantwortlich, eine erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben und auch den Spam- beziehungsweise Junk-Ordner zu kontrollieren.

Eine Nachricht gilt als zugegangen, sobald sie unter gewöhnlichen Umständen im elektronischen Postfach abgerufen werden kann. Zwingende gesetzliche Zugangsregeln bleiben unberührt.

17. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts.

Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben zwingende Schutzbestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts sowie die gesetzlichen Gerichtsstände unberührt.

Eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung für Linz gilt nur gegenüber Kundinnen und Kunden, die den Vertrag als Unternehmer abschließen, und nur soweit gesetzlich zulässig.

Für Verbraucherverträge gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen.

18. Änderungen und Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Es gilt diejenige Fassung dieser AGB, die der Kundschaft vor Abschluss des jeweiligen Vertrages zur Verfügung gestellt wurde.

Spätere Änderungen gelten nicht rückwirkend für bereits geschlossene Verträge, sofern sie nicht ausdrücklich von beiden Seiten vereinbart wurden.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften. Eine geltungserhaltende Reduktion zulasten von Verbraucherinnen und Verbrauchern findet nicht statt.

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