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Manchmal braucht es Corona 😉

  • Autorenbild: Anja
    Anja
  • 29. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Zwischen Donauwasser und Neubeginn 🫶 meine ganz eigene Auszeit.


Es sind diese kleinen, oft unscheinbaren Momente, die den Tag mit Leben füllen. Wenn ich mit meiner kleinen Joy, ja, so heißt mein quirliger Mops, und ja, sie macht ihrem Namen alle Ehre, an der Donau sitze, das Plätschern des Wassers höre, den Wind auf der Haut spüre und einfach einmal nichts tue, dann wird mir bewusst, wie sehr ich das früher verlernt hatte.


Urlaub? Auszeit? Abschalten? Das war für mich lange ein Fremdwort. Ich dachte, ich müsse ständig erreichbar sein, immer „up to date“, immer verfügbar. Und wenn ich ehrlich bin: Es fällt mir auch heute noch nicht leicht, drei, vier oder gar fünf Wochen weg zu sein, ganz raus aus Linz, raus aus dem Alltag. Aber ich merke auch, wie wichtig es ist. Für mich. Für mein Herz. Und letztlich auch für euch, meine Gäste.


Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass viele von euch das spüren. Dass ihr versteht, warum ich diese Pausen brauche. Und dass ihr sie mir nicht nur gönnt, sondern mir auch die Zeit gebt, um mit neuer Kraft, mit klarem Kopf und einem offenen Herzen wieder da zu sein.


Ungarn ist für mich dabei nicht nur ein Wohnort, es ist eine Baustelle im besten Sinne: ein Ort des Wandels, des Wachsens, des Neuanfangs. Zwischen Putz, Staub, viel Eigenleistung und Natur entdecke ich jeden Tag neu, was es heißt, zu leben. Ich atme wieder durch. Ich sehe bewusster. Ich höre wieder hin, auf die Vögel, auf mein Inneres, auf das Lachen meines Lieblingsmenschen neben mir.


Und manchmal denke ich zurück an den Moment, als alles begann. Damals, als mein Schatz auf einer Hotelterrasse in Altmünster plötzlich rief: „Schatz, du kannst am Montag nicht arbeiten, dass ist jetzt ernst!“ Corona hatte uns eingeholt, wie viele andere auch. Plötzlich war Stillstand. Und plötzlich war da Zeit. Zum Nachdenken. Zum Umdenken.


Ich hatte damals, zum ersten Mal seit Ewigkeiten, die Ruhe, mir zu überlegen: Was will ich eigentlich? Und auch wenn ich heute wieder mit vollem Herzen arbeite, bin ich nicht mehr die gleiche wie vor dieser Zeit. Ich bin langsamer geworden, bewusster, tiefsinniger. Ich muss nicht mehr alles sofort machen, aber das, was ich mache, hat mehr Gewicht.


Ich schaue dreimal hin. Ich höre besser zu. Ich lasse mich berühren, vom Leben, von der Natur, von euch.


Und genau das wünsche ich euch auch: dass ihr euch erlaubt, manchmal einfach zu sitzen. Zu spüren. Zu lauschen. Ohne schlechtes Gewissen.


Ich freue mich darauf, euch ab 11. August 2025 wieder in Linz zu begrüßen. Mit neuer Energie, einem warmen Lächeln und vielleicht einem kleinen Mops auf meinem Schoß.😅


Herzlich,

eure Anja 🫶

2 Kommentare

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Carsten
07. Aug.
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Wunderbare Beschreibung, danke für den Einblick 👍 😃

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Freddy
29. Juli
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

😅 meine Anja wie sie leibt, wie sie lebt. Und ja du bist für viele ein Vorbild nicht nur bei uns als Gast, Stammgäste, sondern für viele Menschen denen es genauso geht wie dir. Ich bewundere dich und deinen Mut, aber du kennst mich ja und das schöne bei dir, dass man auch neben dem Massage Futon, einfach herrlich mit dir plaudern kann. Ich freue mich auf dich 😙

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